1973 bis heute!

ALLE VERSANSTALTUNGEN
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 15. Nov. 2025 – Schauspiel Frankfurt am Main
Ein Gespenst geht wieder um in Deutschland – 2026 kommt der Wehrdienst zurück „Zunächst freiwillig“, wie es heißt. Angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist die Frage nach der „Kriegstüchtigkeit“ wieder aktuell – und mit ihr die Frage, was Einzelne für den Staat leisten sollen. Kann der Dienst am Gemeinwesen – sei es an der Waffe oder im sozialen Jahr – zur Pflicht werden, und wären gegebenenfalls Frauen auch einbezogen? Wird die alte Wehrpflicht wiederkommen oder vielmehr eine neue allgemeine Dienstpflicht? Musterungen (für Männer) soll es jedenfalls ab Mitte 2027 verpflichtend geben. Was heißt das für das tiefere Grundverständnis unserer Demokratie? Und was ist eigentlich aus dem bundesrepublikanischen Pazifismus der vergangenen Jahrzehnte und dem Wunsch nach einer feministischen Außenpolitik geworden? Denn wenn sich die Bundeswehr als Spiegel der Gesellschaft versteht, dann bekommen die Fragen nach ihrer Rolle und dem zugehörigen Menschenbild noch einmal eine grundsätzlichere Dimension.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 15. März 2025 – Schauspiel Frankfurt am Main
Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass neben Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt auch Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, bei den 57. Römerberggesprächen am 15. März 2025 ein Grußwort halten wird. Beigefügt das aktuelle Programm.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 7. Dez. 2024 – Schauspiel Frankfurt am Main
Zuwanderung scheint aktuell das wichtigste Problem Deutschlands zu sein. Mit dem Thema werden Wahlen gewonnen oder verloren. Die Angst vor wachsender Kriminalität, Terroranschlägen ausländischer Täter und die Alarmrufe überforderter Kommunen bilden ein Schreckensszenario, mit dem populistische Parteien das Polit-Establishment vor sich hertreiben. Wer sich heute noch zur Willkommenskultur bekennt, wer das uneingeschränkte Recht auf Asyl verteidigt oder auf die Bedeutung der Migration für den Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme verweist, wird als weltfremd und blind für die Sorgen eines Teils der Bevölkerung denunziert. Zeit für einen Faktencheck und mehr Differenzierung: Was ist begründete Sorge, was medialer Hype, was politisch motivierte Panikmache? Was sagt die Kriminalstatistik? Was sind Möglichkeiten, Chancen und Grenzen der politisch gestalteten Zuwanderung? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, deren Problembewusstsein sich auf die Frage der Eindämmung unerwünschter Migration verengt? Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer Programmänderung: 10.15 h Vortrag von Volker Heins: Der Trump-Effekt. Eine Zeitenwende für die Migrationsgesellschaft? Der Vortrag von Ulrich Herbert entfällt. Ende der Veranstaltung gegen um 16 Uhr.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 25. Mai 2024 – Schauspiel Frankfurt am Main
Die Einzigartigkeit der Shoa und die besondere Verantwortung Deutschlands gehören zum Identitätshaushalt der alten Bundesrepublik: Aus dem millionenfachen Mord an den europäischen Juden und Jüdinnen ergibt sich der Schutz jüdischen Lebens als Ultima Ratio bundesdeutscher Innen- und Außenpolitik. Spätestens seit dem 7. Oktober, dem Massaker der Hamas in Israel und dem darauf folgenden Krieg in Gaza zeigt sich, dass diese – nicht zuletzt im Historikerstreit der Jahre 1986 und 87 – mühsam errungene Erinnerungskultur nicht mehr als unhinterfragbare moralische Ressource taugt. Wie universell ist ein moralischer Standpunkt, der sich aus einer Schuld ableitet? Welche moralische Verpflichtung erwächst aus dem singulären Verbrechen der Deutschen für Menschen, deren Zugehörigkeit zu diesem Land fortwährend in Frage gestellt wird. Was wäre also eine zeitgemäße Erinnerungskultur und gelungene Aufarbeitung in unserer pluralen Gesellschaft? Und wie passen die besondere Verantwortung, die aus historischer Täterschaft erwächst, mit einer Sensibilität für das Leid und Elend der Gegenwart und Zukunft zusammen? Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 18. Nov. 2023 – Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt am Main
Die Erfolge rechtsextremer Parteien scheinen kein Ende zu nehmen – sowohl in Europa wie in Deutschland. Zunehmend verdrängen sie auch die christdemokratischen und gemäßigt-konservativen (Volks-)Parteien. Antidemokratische, geschichtsrevisionistische, rassistische und antisemitische Vorstellungen werden mit einer Schamlosigkeit formuliert, die sich gegen Kritik immunisiert hat. Und der Tabubruch wird als populistische Heldentat gefeiert. Die extreme Rechte leugnet Fakten, inszeniert sich als Opfer und spielt mit ihrer Verfassungsfeindlichkeit. Wie konnte es soweit kommen? Wer versagt hier: die Parteien, die Medien, die Gesellschaft? Worin bestehen wirksame Strategien gegen rechte Instrumentalisierung und Gewalt? Wer schützt die Gesellschaft noch vor dem Absturz in einen neuen Totalitarismus? Ist die Demokratie institutionell so gesichert, dass sie der Radikalisierung in Politik und Gesellschaft wirksam begegnen kann. Welche Möglichkeiten hat die Zivilgesellschaft, die Werte des Grundgesetzes zu verteidigen?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 17. Juni 2023 – Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt am Main
Um die Öffentlichkeit als Ort der argumentativen Auseinandersetzung ist es derzeit schlecht bestellt. Es scheint in allen Lagern vielfach darum zu gehen, abweichende Meinungen als indiskutabel zu diskreditieren. Was der eigenen Überzeugung zuwider läuft, wird als gefährlich gebrandmarkt und soll aus dem öffentlichen Raum, aus Verlagsprogrammen, Museen oder Lehrplänen verbannt werden, kritisieren die einen. Andere erklären den immer wiederkehrenden Streit als Entwicklungsprozess einer gerechter werdenden Gesellschaft. Aber wer hat nun recht? Und geht es wirklich darum, was wir noch dürfen? In jedem Fall scheint die Fähigkeit zur empathischen Auseinandersetzung mit den jeweils anderen nicht mehr hoch im Kurs zu stehen. Stattdessen herrscht vielerorts die Arroganz der eigenen Unfehlbarkeit. Und wo öffentlicher Streit eigentlich ausgetragen werden sollte, wird er abgesagt. Anlass für die Römerberggespräche, danach zu fragen, wie sich Vernunft im öffentlichen Diskurs noch herstellen lassen kann, wenn die Leitplanken immer enger werden. Welche Gründe gibt es, bestimmte Meinungen und Gedanken für nicht mehr diskussionswürdig zu halten, und wann kippt die gute Absicht in ihr selbstgerechtes Gegenteil, in Borniertheit oder gar Ignoranz? Wo bleibt zwischen Wokeness und Cancel-Culture der Raum vielleicht für eine Kultur der Konsequenz als ein konstruktives Ringen um die besten Lösungen für die drängenden Probleme der Gegenwart für alle?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 12. Nov. 2022 – Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt am Main
Die Energiekosten steigen, die Inflation wächst, Betriebe gehen insolvent und Arbeitsplätze verloren. Auch hierzulande werden die ökonomischen Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine immer spürbarer. Wieviel Wohlstandsverlust kann unsere Gesellschaft ertragen, bis ihr innerer Friede in Mitleidenschaft gezogen wird – und was bleibt dann noch von der Solidarität mit Kiew? Das dürfte nicht nur Wladimir Putin strategisch interessieren. Das müssen sich auch die europäischen Regierungen fragen, wenn ihre Sanktionen innenpolitisch ein Preisschild bekommen.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 30. Apr. 2022 – Schauspiel Frankfurt am Main
Der 24. Februar 2022 bedeutet für Europa ein böses Erwachen. Bisherige außenpolitische Normen und diplomatische Regeln wurden durch den das Völkerrecht verhöhnenden russischen Überfall auf die territoriale Integrität eines freien Landes in ihren Grundfesten erschüttert, nicht zuletzt ein traditionell verankerter Pazifismus. Zahllose Menschen, aber auch bisherige Gewissheiten sind unter der Kriegsmaschinerie Putins begraben worden. Der Angriff auf die Ukraine hat die Vorstellung einer auf Kooperation gegründeten globalen Ordnung erschüttert. Der Westen sieht sich über Nacht mit geostrategischen Ambitionen konfrontiert, bei denen Russland von Atommächten wie China und Indien Rückendeckung erhält. Putins Krieg zielt nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf die Stabilität und den inneren Frieden westlicher Demokratien. Die offenen Gesellschaften werden beweisen müssen, dass sie der militärischen und geistigen Mobilmachung ihrer Feinde gewachsen sind. Die mit dem Fall der Mauer entstandene Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa scheint als Illusion entlarvt worden zu sein. Worauf werden wir uns in Zukunft überhaupt noch verlassen können? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen? Moderation Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 6. Nov. 2021 – Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt am Main
Gender-Sternchen und Binnen-I und diskriminierende Begriffe – um nichts wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie über die richtige Sprachverwendung. Gerechtigkeitsempfinden steht dabei gegen Sprachgefühl. Die einen wollen inklusiver und diskriminierungsfreier sprechen, die anderen fühlen sich zu phonetischen Verrenkungen genötigt. Während für die einen Sprache der Hort historischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten ist, fühlen andere sich durch die Inflation immer neuer Sprachnormen bevormundet und überfordert. Gender-Sprache gilt mancherorts inzwischen als Herrschaftssprache eines gut gebildeten Milieus, an dem nicht alle teilhaben. Während auf der anderen Seite Non-binäre und Trans-Menschen damit um gesellschaftliche Sichtbarkeit ringen. Schon macht die Behauptung von einer „Sprachdiktatur“ die Runde. Es geht hier offenbar um mehr als nur um die korrekte Wortendung. Worum geht es hier eigentlich und wer bestimmt, wie wir reden sollen?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 22. Mai 2021 – Livestream aus dem Schauspiel Frankfurt am Main
Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar. Bleibt den Bürger*innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Experten das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen? In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 21. Nov. 2020 – Paulskirche, Frankfurt am Main
VERANSTALTUNG ENTFALLEN Aufgrund der Corona-Pandemie-Beschränkungen in Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus mussten die für den 21. November 2020 geplanten 48. Römerberg­gespräche, in der Paulskirche Frankfurt am Main, entfallen.
INTERVENTION – Samstag 21. März 2020 – Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt am Main
Aufgrund der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der Verbreitung des Covid-19-Virus musste die geplante Intervention der Römerberggespräche „Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze“ am 21. März 2020 im Chagallsaal des Schauspiel leider entfallen.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 2. Nov. 2019 – Schauspiel Frankfurt am Main
1989 endete nicht nur eine Epoche der deutschen Geschichte. Auch der Ost-West Gegensatz schien in der Folge glücklich überwunden, offene europäische Grenzen und Demokratisierung ehemaliger Diktaturen verhießen eine bessere Zukunft.Längst ist diese Aufbruchsstimmung einem politischen Kater gewichen. Innerhalb Europas sind neue Spaltungen entstanden, und auch global haben Mauern und Grenzen wieder Konjunktur. Sorgen um soziale Sicherheit, künftigen Wohlstand und ökologische Angstvisionen sind an die Stelle der 89er-Euphorie getreten.Die Römerberggespräche nehmen das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass einer kritischen Bilanz der globalen Gegenwart: Wo verlaufen heute die großen Konfliktlinien und Gräben, und wo müsste 2019 ein vergleichbar mutiger Aufbruch in eine neue Epoche gewagt werden?
INTERVENTION – Samstag 11. Mai 2019 – Schauspiel Frankfurt am Main
Noch nie stand Europa so unter Beschuss wie jetzt. Wünsche nach einer Rückabwicklung der Integration stehen im Raum oder haben auch schon in einigen Mitgliedsstaaten der EU zu konkreten Schritten geführt. Die Kritik wird begleitet von ganz unterschiedlichen Einschätzungen über die Versäumnisse und Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden. Hinzukommt eine mehr oder weniger offen erklärte EU-Feindschaft durch weltpolitische Akteure wie Trump und Putin. Die Kräfte des Zusammenhalts scheinen demgegenüber am Schwinden, die Verteidigung der EU als politisches Projekt vergleichsweise schwach. Die europäische Integration hat viele Feinde, der Nationalismus ist in vielen Ländern Staatsdoktrin geworden, der Traum eines geeinten Europa hingegen kaum noch attraktiv.
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 3. Nov. 2018 – Schauspiel Frankfurt am Main
Das öffentliche Klima wird derzeit rauer. In Gesellschaft und Politik macht sich eine neue Lust an der Zerstörung breit. International und national, digital und analog, rechts und links gilt: Lieber vor einem Scherbenhaufen stehen als sich in das Korsett der hergebrachten Ordnung zwängen zu müssen.
INTERVENTION – Samstag 28. Apr. 2018 – Schauspiel Frankfurt am Main
Die internationale Protestbewegung von 1968 hatte in Frankfurt einen lokalen westdeutschen Schwerpunkt. 50 Jahre später scheint die Revolte entweder Anlass idealisierender Nostalgie oder wütender Diffamierung. Zeit, zu fragen, was „68“ uns heute noch zu sagen hat. Was lässt sich im Europa von 2018 aus den damaligen Protesten lernen? Was ist vom Aufbegehren und vom Aufbruch übriggeblieben, und was davon sollte politisch in die Zukunft weitergetragen werden? Brauchen wir eine Renaissance des Politischen? Gegen welche gesellschaftlichen Verkrustungen muss heute revoltiert werden – und mit welcher moralischen Legitimation? Die Römerberggespräche nehmen das historische Jubiläum zum Anlass einer aktuellen und persönlichen Selbstvergewisserung: Welche Veränderungen brauchen wir heute, und inwieweit helfen oder blockieren uns dabei die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 21. Okt. 2017 – Schauspiel Frankfurt am Main
Mitten in der Innenstadt, gegenüber verspiegelten Bankenfassaden, stehen Frankfurts Städtische Bühnen. Mehr als 50 Jahre waren sie Schauplatz zahlloser Inszenierungen und erlebten denkwürdige Auseinandersetzungen. Nun ist das Bauwerk, die „Theaterdoppelanlage“ am Ende, der Betrieb nur noch befristet geduldet: den Städtischen Bühnen läuft die Zeit davon. Wie soll es mit ihnen weitergehen? Neubau oder Sanierung? Von dem Tag an, an dem die möglichen Kosten bekannt wurden, sind die Debatten leidenschaftlich und kontrovers geführt worden. Zugleich wurde nicht nur die Frage nach dem Standort am Willy-Brandt-Platz gestellt, sondern auch nach der gesellschaftlichen Position des Theaters. Welche Aufgaben sollen Schauspiel und Oper in Zukunft haben? Hat sich das Theater als „moralische Anstalt“ überlebt? Welcher Aufwand lässt sich überhaupt rechtfertigen, wenn die klamme öffentliche Hand dafür finanziell einstehen muss? Sind uns Schauspiel und Oper jeden Aufwand wert, oder müssen wir Theater heute und in Zukunft ganz anders denken?
INTERVENTION – Samstag 29. Apr. 2017 – Schauspiel Frankfurt am Main
Ein neues politisches Klima hält derzeit Einzug. Kampfbegriffe wie „fake news“, die Beschwörung „alternativer Fakten“ erzeugen ihre eigene Realität. Der Gegensatz von Wahrheit und Lüge scheint aufgehoben. Im „post-faktischen Zeitalter“ schlägt die Stunde der Populisten und Radikalisierer. Die aufgeklärte Gesellschaft muss sich fragen lassen, was sie dem Siegeszug der „gefühlten Wahrheiten“ entgegenzusetzen haben. Sind ihre Debatten nur noch „Aufklärung für die Aufgeklärten“, die Andersdenkende lediglich in ihrer Opposition bestärkt? Der Anti-Intellektualismus hat in Europa wie in den USA unterdessen äußerst wirksam emotionale Ressentiments entwickelt, gegen die kein Vernunftkraut gewachsen zu sein scheint. Die Kraft des besseren Arguments scheint sich aufgezehrt zu haben. Die Lust an der Lüge und der Erfolg des Autoritären sind untrennbar damit verbunden. Wie geht die Gesellschaft, wie gehen Intellektuelle, Künstler, Kabarettisten und Theaterleute damit um? Was kann kritisches Denken heute noch ausrichten? Wie muss es sich selbst hinterfragen, um kritisch zu bleiben? Und wie kann eine kritische Praxis aussehen, die zurück zu den Fakten und wirklichen Problemen führt?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 3. Dez. 2016 – Schauspiel Frankfurt am Main
In Europa wächst derzeit das Bestreben, das Eigene zu definieren und das heißt: sich abzugrenzen. Grenzzäune sind wieder an den Staatsgrenzen errichtet worden. Gesellschaftliche Gruppen stecken ihre Terrains und Claims auf der Suche nach sozialen, kulturellen und religiösen Eigenheiten immer entschiedener, nicht zuletzt aggressiver ab. Nachdem auch staatliche Obergrenzen für Flüchtlinge heftig diskutiert werden, steht die Frage im Raum, wo die inneren Grenzen der offenen Gesellschaft sind. Die Diskussionen um Burka-Verbote, die Verweigerung von Handschlägen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen: All das zeigt, begleitet von öffentlicher Empörung, eine nervöse Verunsicherung über die eigene Identität. Was gehört noch unverzichtbar zum gesellschaftlichen, zum kulturellen und religiösen, nicht zuletzt zum nationalen Selbstverständnis? Wo liegt die Grenze, hinter der das Eigene sich auflöst und das Fremde beginnt? Worauf spekuliert ein völkisches Identitätskonzept, das populistische Parteien in ganz Europa derzeit so erfolgreich propagieren, in einer globalisierten Welt? Die Römerberggespräche wollen in Erfahrung bringen, wie mit individuellen Verunsicherungen und einem allgemeinen Unbehagen umgegangen werden kann? Was sagen uns diese Identitätskonflikte über unsere Gesellschaft? Welche Formen der Identität gibt es in einer pluralistischen Gesellschaft? Und wie soll ein liberaler Rechtsstaat mit den Herausforderungen gelebter und beanspruchter Mannigfaltigkeit umgehen? Wieviel Vielfalt können wir ertragen, wieviel Einheit müssen wir fordern, und was darf an wechselseitiger Integration verlangt werden?
INTERVENTION – Samstag 12. März 2016 – Schauspiel Frankfurt am Main
Die deutsche Gesellschaft steht unter Druck. Flüchtlingskrise, Terrorangst und weitere Herausforderungen haben zu einer tief greifenden Verunsicherung geführt. Zwar sind vielfach große Solidarität und Bereitschaft, etwas auf sich zu nehmen, zu spüren. Zugleich bringen als bedrohlich wahrgenommene Entwicklungen auch Ängste und Aggressionen hervor; sie lassen eine Spaltung der Gesellschaft und weitere Radikalisierungen befürchten. Diese Vertrauenskrise betrifft nicht nur die Politik, sondern auch Medien, Wirtschaft, Justiz und Wissenschaft. Diese und andere gesellschaftliche Akteure müssen sich nach ihren Antworten auf die aktuellen Herausforderungen fragen lassen. Die Frühjahrsintervention der Römerberggespräche fragt mit und will diskutieren, wie die Zukunft der Gesellschaft konzipiert und gestaltet werden kann: Was bedeuten in diesen Zeiten Gesellschaft und Nation; welcher Idee soll unser Idealismus gelten? Was ist der Grenzwert dessen, was wir aushalten können? Oder anders gesagt: Wie schaffen wir das?
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 26. Sep. 2015 – Schauspiel Frankfurt am Main
Lange Zeit wurden Ehe und Familie als Grundpfeiler der bürgerlichen Gesellschaft angesehen. Die Rollen und ihre Besetzung schienen fixiert, echte Alternativen kaum verfügbar. Der Fortschritt der Reproduktionsmedizin und der sozialethische Wandel haben die traditionalen Bilder in Frage gestellt – und sie erzeugen neue Konflikte. Die gesellschaftlichen Rollen und wirtschaftlichen Funktionen sind längst nicht mehr selbstverständlich. Stattdessen erscheinen neue Möglichkeiten sozialer Verbindungen, die unsere Natürlichkeitsvorstellungen herausfordern. Zugleich bleiben Ehe und Familie als normatives Modell begehrenswert. Derzeit ist eine Vielzahl von sozialen und technischen Praktiken umstritten: Nach Homoehe und Regenbogenfamilie werden Social Freezing, Inzestverbot und Polyamorie diskutiert. Der Streit betrifft nicht nur die Liberalisierung und rechtlichen Anerkennung der sozialen Rollen, er umfasst auch Fragen der Legitimität des technisch Machbaren. Wo liegen die Grenzen von Ehe und Familie, und wie sollen wir mit den Konflikten umgehen?
INTERVENTION – Samstag 25. Apr. 2015 – Schauspiel Frankfurt am Main
„Der Islam gehört zu Deutschland“ – dieser Satz, der mittlerweile zum Repertoire aller Parteien links der CSU gehört, ist weniger die Beschreibung eines Zustands als die Markierung einer Herausforderung: Ist der Islam mit hergebrachten Vorstellungen einer „Bürgergesellschaft“ vereinbar – oder ist schon die Frage falsch gestellt? Fordert der Islam das tradierte Selbstverständnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft heraus? Muss dieses Selbstverständnis angesichts der Zunahme von Migration neu gefasst werden? Die Römerberggespräche möchten nach Erfahrungen, Chancen und Risiken fragen und auch die Ängste auf beiden Seiten erkunden. Teilnehmer: Friedrich Wilhelm Graf, Eren Güvercin, Johanna Pink, Gudrun Krämer, Khola Maryam Hübsch, Thomas Mücke, Samuel Schirmbeck, Lamya Kaddor – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 13. Dez. 2014 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Katajun Amirpur, Lothar Brock, Kerstin Holm, Jörn Leonhard, Rupert Neudeck, Norman Paech, Jan Plamper, Jurko Prochasko – Moderation: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 26. Apr. 2014 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Klaus J. Bade, Aris Fioretos, Sabine Fröhlich, Reinhard Marx, Susanne Schröter, Yasemin Shooman – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 26. Okt. 2013 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Elisabeth Bronfen, Dan Diner, Ulrich Haltern, Max Hollein, Dirk Kurbjuweit, Rüdiger Lentz, Jan-Werner Müller, Peter Schaar – Moderation: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 4. Mai 2013 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Tilman Allert, Wolfgang Donsbach, Ulrich Fichtner, Alexander Görlach, Valentin Groebner, Joachim Legatis, Moritz Müller-Wirth, Carolin Neumann, Helge Rossen-Stadtfeld – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 27. Okt. 2012 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Ariane Brenssel, Kendra Briken, Ines Geipel, Patrick Kury, Kathrin Passig, Andreas Platthaus, Shi Ming, Ingo Schulze – Moderation: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 28. Apr. 2012 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Hamed Abdel-Samad, Franziska Augstein, Gábor Demszky, Karim El-Gawhary, Udo Di Fabio, Wolfgang Kraushaar, Paul Nolte, Martin Saar, Joseph Vogl – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 3. Dez. 2011 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Heinz Bude, Erik Buhn, Nicole Deitelhoff, Wilhelm Heitmeyer, Paul Ingendaay, Eva Kimminich, Claus Leggewie, Werner Plumpe, Frank Rieger – Moderation: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 7. Mai 2011 – Schauspiel Frankfurt am Main
Teilnehmer: Patrick Bahners, Ralf Bönt, Wolfgang Bonß, Daniel Cohn-Bendit, Petra Gehring, Manfred Hampe, Oliver Lepsius, Joachim Radkau, Klaus Vondung, Harald Welzer – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 6. Nov. 2010 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Peter von Becker, Michael Herrmann, Elsemarie Maletzke, Martina Löw, Ulrich Rasche, Klaus Reichert, Thomas Röske, Karl Schlögel, Richard Swartz, Ulf Erdmann Ziegler – MODERATION: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 17. Apr. 2010 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Jürgen Kaube, Werner Müller-Esterl, Nelson Killius, Julian Nida-Rümelin, Ulrich Schöllwöck, Michael Schumacher, Nadia Sergan, Dieter Simon, Sascha Spoun – MODERATION: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 21. Nov. 2009 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Bernhard Emunds, Michael Hartmann, Martin Hellwig, Armin Nassehi, Lisa Nienhaus, Kathrin Röggla, Martin Seel und Harald Welzer – MODERATION: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 25. Apr. 2009 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Thomas Meyer, Martin Mosebach, Thomas Oberender, Barbara Stollberg-Rilinger, Wolfgang Ullrich – MODERATION: Matthias Arning
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 8. Nov. 2008 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Thomas Hauschild, Klaus Herding, Klaus Mathiak, Christian Pfeiffer, Andreas Rosenfelder, Ferdinand Sutterlüty – MODERATION: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 26. Apr. 2008 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Dirk Darmstaedter, Dietmar Dath, Bernd Graff, Kurt Jansson, Vittorio E. Klostermann, Sascha Lobo, Kathrin Passig / MODERATION: Alf Mentzer
INTERVENTION – Samstag 23. Juni 2007 – Schauspiel Frankfurt am Main
Referenten: Hans-Ludwig Dienel, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Alf Mentzer, Rupert von Plottnitz, Gero von Randow, Spiros Simitis, Miloš Vec – Moderation: Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 16. Nov. 2007 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Matthias Arning, Egon Bahr, Günter Bannas, Ernst-Wilhelm Händler, Jeffrey Herf, Ulrich Herbert, Rahel Jaeggi, Navid Kermani, Adam Krezminski, Stephan Leibfried, Richard Meng, Stefan Niggemeier, Hans-Jürgen Urban, Sigrid Weigel, Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 28. Okt. 2006 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Tono Eitel, Egon Flaig, Rainer Forst, Friedrich Wilhelm Graf, Necla Kelekl, Ayyub Axel Köhler, Adolf Muschg; Stefan Oeter, Peter Schallenberg, Johano Strasser, Annette Weinke – MODERATION: Harald Jung, Alf Mentzer
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 21. Jan. 2006 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Dieter Bartetzko, Gabriele Klein, Martina Löw, Wolfgang Pehnt, Walter Prigge, Christian Thomas, Christina Weiss – MODERATION: Heinrich Wefing
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 30. Apr. 2005 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Wolfgang Engler, Michael R. Krätke, Bascha Mika, Heribert Prantl – MODERATION: Gert Heidenreich
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Samstag 13. Nov. 2004 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Anna Katharina Braun, Rafael Capurro, Jürgen Mittelstraß, Ivan Nagel, Manfred Osten, Enja Riegel – MODERATION: Jürgen Kaube
INTERVENTION – Samstag 19. Juni 2004 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Carolin Emcke, Michael Lüders, Michael Marx, Uwe Wesel – MODERATION: Franziska Augstein
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 31. Okt. 2003 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Bożena Chołuj, Ulrike Draesner, Miklós Hadas, Berthold Hinz, Hans G. Kippenberg, Friedrich Kittler, Gidon Kremer, Agnès Michaux, Shi Ming, Herfried Münkler, Péter Nádas, Klaus Reichert, Peter Weibel – MODERATION: Matthias Arning, Michael Jeismann
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 1. Nov. 2002 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Endre Bojtár, Alĕs Debeljak, Mircea Dinescu, Ivailo Ditchev, István Eörsi, Georgi Gospodinov, Jewgeni Grischkowez, Jíři Gruša, Tomas Kafka, Christine Landfried, Igor Lasić, Herfried Münkler, Karl Schlögel, Bashkim Shehu, Olga Tokarczuk, Galsan Tschinag – MODERATION: Matthias Arning, Michael Jeismann
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 2. Nov. 2001 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Daniel Cohn-Bendit, Ernst-Otto Czempiel, Dan Diner, Assia Djebar, Peter Gorsen, Arno Gruen, Bruce Hoffmann, Harald Müller, Peter Scholl-Latour, Udo Steinbach, Wolfgang Sofsky, Bassam Tibi – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 26. Mai 2000 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Nicholas Boyle, Luciana Castellina, György Dalos, Klaus von Dohnanyi, Joachim Gauck, Anne-Marie Le Gloannec, Pascale Hugues, Jewgenij Jewtuschenko, Jürgen Kocka, Salomon Korn, Peter Merseburger, Adam Michnik, Hans Mommsen, Herta Müller, Oskar Negt, Rachel Salamander, Karl Schlögel, Hagen Schulze, Richard Swartz, Hans-Ulrich Wehler – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 28. Mai 1999 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Eduard Beaucamp, Ernst Otto Czempiel, Arthur Fischer, Peter Gorsen, Daniil Granin, Mikael Hard, Agnes Heller, Stéphane Hessel, Roland Koch, Jürgen Kocka, Ekkehart Krippendorff, Vittorio Magnago Lapugnani, Olga Mannheimer, Claus Noé, Jan Philipp Reemtsma, Petra Roth, Rüdiger Safranski, Thomas Sieverts, Antje Vollmer, Hans Zender / MODERATION: Helmut Böhme und Wilfried E. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 5. Juni 1998 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Ulrich Beck, Hauke Brunkhorst, Daniel Cohn-Bendit, Efim Etkind, Jacques-Pierre Gougeon, Wilhelm Hankel, Michael Krätke, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Birigit Mahnkopf, Wolfgang Mommsen, Oskar Negt, Roderich Reifenrath, Erwin K. Scheuch, Richard Sennett, Andrzej Sczypiorski – GESPRÄCHSTEILNEHMER: Rüdiger Altmann, Christoph Clermont, Johannes Goebel, Dieter Grimm, Annetta Kahane, Pierre Léy, Andrea Maihofer, Cem Özdemir, Torsten Rhau, Jürgen Seifert, Ilse Staff, Rouzbeh Taheri, Ulrich Willems – MODERATION: Erhard Denninger, Ulrich Wickert
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 13. Juni 1997 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Norman Birnbaum, Wolfgang Frühwald, Thomas Heberer, Georg G. Iggers, Leonid Ionin, Reimut Jochimsen, Wolfgang Mommsen, Herfried Münkler, Friedrich Niewöhner, Bassam Tibi, Volker Stanzel – MODERATION: Helmut Böhme, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 14. Juni 1996 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Kurt Bayertz, Wolfgang van den Daele, Hans Günter Gassen, Peter Hammerstein, Regine Kollek, Dietmar Mieth, Norbert Miller, Gerhard Roth, Wolf Singer – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 16. Juni 1995 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Ben Bachmair, Christina von Braun, Gerhard Fischer, Herbert Kubicek, Hermann Lübbe, Jürgen Mittelstraß, Adolf Muschg, Helga Nowotny, Alexander Roßnagel, Saskia Sassen / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Stefan Breuer, Jürgen Finger, Luc Jochimsen, Michael Klein, Detlef Bernhard Linke, Thomas Schuster – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 10. Juni 1994 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Karl Otto Apel, Lothar Brock, Christine Hohmann-Dennhardt, Dan Diner, Heiner Geißler, Ute Gerhard, Zafer Senocak, Bassam Tibi, Jan-Jürgen Vogeler / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Franco Biondi, Micha Brumlik, Daniel Cohn-Bendit, Helmut Dubiel, Marianne Gruber, Luc Jochimsen, Cherifa Magdi, Beat Rössler, Valentin Senger – MODERATION: Helmut Böhme, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 18. Juni 1993 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Ulf Fink, Jürgen Heinichen, Friedhelm Hengsbach, Peter Koslowski, Frank Niethammer, Bert Rürup, Wolfgang Thierse, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Bernhard Wilpert, Thomas Ziehe / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Franko Biondi, Christina von Braun, Warnfried Dettling, Alexander Gauland, Gerd Iben, Thomas Schmid, Mark Siemons, Annette Winkler – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 12. Juni 1992 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Hermann Beland, Ernst Wolfgang Böckenförde, Eric Hobsbawm, Györgyy Konrád, Robert Kurz, Claus Leggewie, Giwi Margwelaschwili, Meinhard Miegel, Jens Reich, Richard Sennett, Daniel Vernet, Walter Christoph Zimmerli – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 21. Juni 1991 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Lothar Baier, Eva Demski, Carl Djerassi, Johan Galtung, Marianne Gruber, Agnes Heller, Günter Kunert, José Lutzenberger, Giacomo Marramo, Monika Griefahn, Johannn Baptist Metz, Christiane Müller-Wichmann, Helga Nowotny, Paul Parin, Heinz-Otto Peitgen, Bassam Tibi, Peter-Paul Zahl – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 8. Juni 1990 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Tadao Araki, Klaus Bednarz, Willy Brandt, Gordon Craig, Eva Demski, Heinz Dürr, Iring Fetscher, Hans-Dietrich Genscher, Bronislaw Geremek, Anne Marie Le Glonnec, Sigrid Hunke, Gyula Horn, Franc Horvat, Jaako Iloniemi, Helga Königsdorf, Claudio Magris, Otto Pöhl, H, Maximow Primakow, Günther Rühle, Fritz Schenk, Jorge Semprún, Tilman Spengler, Daniel Vernet, George Tabori, Franceso Tato, Izabella CyWinska – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 2. Juni 1989 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Klaus Bednarz, Karin Benz-Overhage, Rudolf Burger, Hertha Däubler-Gmelin, F. C. Delius, Eva Demski, Hans-Peter Dürr, Ursula Engelen-Kefer, Constanze Eisenbart, Heiner Geißler, Ute Gerhardt-Teuscher, Detlef Hensche, Stefan Heym, Walter Hollstein, Wolfgang Huber, Andrei Markovits, Otto Schily, Ilse Staff, Ernst Tugendhat, Rudolf Wiethölter, Thomas Ziehe – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 27. Mai 1988 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Kurt Biedenkopf, Gordon Craig, Milan Dragovic, Freimut Duve, Luigi Vittorio Graf Ferraris, Klaus Harpprecht, György Konrad, Jacques Lennhardt, Hans Lenk, Adolf Muschg, Bode Oranyin, Nikolai Portugalow, Araki Tadao / Gesprächsteilnehmer: Seyla Benhabib, Winfried Böll, Silvia Bovenschen, György Dalos, Dan Diner, Ralph Giordano, Marianne Gruber, Dagobert Lindlau, Angelika Mechtel, Harry Mulisch, Ernst Schwarz, André Weckmann – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 12. Juni 1987 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Christina von Braun, Stanley Diamond, Matthias Döpfner, Iring Fetscher, Erich Fried, Erika Fririch, Anke Fuchs, Marianna Gruber, Wolfgang Harder, Ernest Jouhy, Renate Köcher, Marianne Langen, Ursula Lehr, Gerhard Mauz, Manfred Meier-Preschany, Armand Mergen, Harald Naumann, Paul Parin, Manfred Meier-Preschany, Leopold Rosenmayr, Rita Süssmuth, Georg Stefan Troller, Esther Weikel-Poller – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 6. Juni 1986 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Walter Boehlich, Martin Broszat, Eva Demski, Ingeborg Drewitz, Stefan Heym, Hans Heinz Holz, Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Hans Mommsen, Wolfgang Mommsen, Jorge Semprún, Michael Stürmer, George Tabori / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Dieter Bartetzko, Hans Christoph Buch, Rudolf Burger, Helga Dierichs, Joschka Fischer, Lothar Gall, Marita Haibach, Erika Runge, Michael Schneider, Barbara Sichtermann, Spiros Simitis – MODERATION: Hansjürgen Rosenbauer, Wilfried F. Schoeller
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 31. Mai 1985 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Karla Fohrbeck, Barbara Frischmuth, Hans-Werner Henze, Michael Gielen, Guy Kirsch, Bernhard Freiherr von Loeffelholz, Herbert Moritz, Klaus Staeck, Bernhard Vogel, Stephan Waetzold, Barthold C. Witte – MODERATION: Eva Demski, Alexander U. Martens
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 29. Juni 1984 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Rudolf Burger, Heiner Geißler, Peter Glotz, Bernhard Großfeld, Bruno Liebrucks, Irmtraud Morgner, Heiner Müller, Henri Nannen, Oskar Negt, Karin Reschke, Hans-Gerd Schumann, Jorge Semprún / Gesprächsteilnehmer: Wolfgang Bergsdorf, Hans Christoph Buch, Hilde Domin, Dieter Kühn, Annelies Obenauer, Fritz Pasierbsky, Senta Trömmel-Plötz, Barbara Sichtermann, Wilhelm von Sternburg, Ingeborg Wurster, Henrich von Nußbaum – MODERATION: Horst Bingel, Erhard Denninger
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 6. Mai 1983 – Römer, Plenarsaal, Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Jurek Becker, Horst Bingel, Walter Boehlich, Rudolf Burger, Roshan Dhunjibhoy, Erich Fried, Ludwig von Friedeburg, Hildegard Hamm-Brücher, Hansgünther Heyme, Eric J. Hobsbawn, Gertrud Höhler, Ivan Illich, Ivan Ivanji, Dieter Kramer, Ursula Krechel, Melvin Lasky, Fritz J. Raddatz, Joseph Rovan, Alfred Schmidt, Hans Peter Thurn / MODERATION: Eva Demski, Erhard Denninger
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 21. Mai 1982 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Rudolf Augstein, Peter Bichsel, Roshan Dhunjibhoy, Ingeborg Drewitz, Irenäus Eibl-Eibesfeld, Sybille Engel, Iring Fetscher, Hans-Jürgen Hellwig, Karl Hillermeier, Hilmar Hoffmann, Urs Jaeggi, Eugen Kogon, Klaus Lüderssen, Kurt Luscher, Trudy Michels, Helga Schuchardt, Werner Vitt, Helga Wex, Rosi Wolf-Almannasreh – MODERATION: Eva Demski, Erhard Denninger
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Donnerstag 20. Nov. 1980 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Franz Alt, Rüdiger Altmann, M. C. Brands, Theodor Ebert, Erich Fried, Peter Glotz, Alfred Grosser, Wilhelm Hennis, Christian Graf von Krockow, Hanna-Renate Laurien, Richard Löwenthal, Heiner Müller, Adolf Muschg, Oskar Negt, Wolfgang Sternheim, Richard von Weizsäcker, Matthias Wiemann – MODERATION: Erhard Denninger, Alexander U. Martens
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 18. Mai 1979 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Hans Paul Bahrdt, Christina von Braun, Hans Peter Bull, Ernst-Otto Czempiel, Erhard Eppler, Iring Fetscher, Johan Galtung, Irene Hardach-Pinke, Kurt Hansen, Jost Herbig, Walter Höllerer, Hilmar Hoffmann, Robert Jungk, Herbert Marcuse, Klaus Meyer-Abich, Wolfhart Pannenberg, Winfried Petri, Horst-Eberhard Richter, Kurt Rudzinski, Klaus Traube, Werner Vitt – MODERATION: Erhard Denninger
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 19. Mai 1978 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Carl Amery, Philipp von Bismarck, Hans Christoph Buch, Hilde Domin, Adolf Dresen, Norbert Elias, Iring Fetscher, Ludwig von Friedeburg, Johannes Gross, Willy Hartner, Detlef Hensche, Leszek Kolakowski, Hanna-Renate Laurien, Armin Mohler, Heiner Müller, Bernd Rüthers, Alfred Schmidt, Robert Spaemann, Rudolf Wiethölter / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Dieter Biallas, Christina von Braun, Hermann Glaser, Georges Mandon, Herbert Nedomansky – MODERATION: Horst Bingel, Erhard Denninger, Armand Mergen, Rudolf Pesch, H. W. Wirth
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 29. Apr. 1977 – Schauspiel Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Alfred Andersch, Horst Bingel, Siegfried Dörrfeld, Eberhard Fechner, Erich Fried, Peter Glotz, Wolfgang Gremm, Reinhard Hauff, Werner Herzog, Hilmar Hoffmann, Florian Hopf, Alexander Kluge, Oskar Negt, Günter Rohrbach, Helma Sanders, Volker Schlöndorff, Andreas von Schoeler, Laurens Straub, Heinz Ungureit, Max Willutzki, Gerhard Zwerenz, Regina Ziegler, Christian Ziewer – MODERATION: Walther Schmieding
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 21. Mai 1976 – Schauspiel Frankfurt am Main
REFERENTEN: Jean Améry, Pierre Bertaux, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Martin Greiffenhagen, Karl Krolow, Peter O. Chotjewitz, Oskar Negt, Marcel Reich-Ranicki, Helmut Ridder, Hermann Peter Piwitt, Peter Schneider, Günter Wallraff / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Hans Christoph Buch, Alexander Mitscherlich, Heinz Schlaffer, Hans Heinz Holz, Friedrich Torberg, Siegfried Unseld, Klaus Wagenbach – MODERATION: Horst Bingel, Helmut Ridder
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Freitag 25. Okt. 1974 – Römer, Plenarsaal, Frankfurt am Main
TEILNEHMER: Wolfgang Fritz Haug, Richard Hiepe, Hans Heinz Holz, Manfred de la Motte, Hans Platschek, Werner Schmalenbach, Harald Szeemann, Jürgen Weber – MODERATION: Erhard Denninger
RÖMERBERGGESPRÄCHE – Donnerstag 18. Okt. 1973 – Römer, Plenarsaal, Frankfurt am Main
REFERENTEN: Jean Améry, Pierre Bertaux, Hans Magnus Enzensberger, Erich Fried, Martin Greiffenhagen / MODERATION: Peter Schneider