Schoeller studierte Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München. 1968[2] wurde er mit einer Arbeit über Heinrich Mann promoviert.
Von 1965 bis 1970 war er als Verlagslektor beschäftigt. Eine Tätigkeit als freier Autor schloss sich an. Ab 1972 war Schoeller Literaturredakteur beim Hessischen Rundfunk und von 1993 bis 2002 Leiter der Abteilung „Aktuelle Kultur und Musik“. Im Hessischen Fernsehen moderierte er zehn Jahre lang die von ihm begründete Sendung Bücher, Bücher.
Für die Dokumentation Treffpunkt 72: Die Kippe – Zur Bewährung ausgesetzt erhielt Schoeller 1973 eine ehrende Anerkennung beim Adolf-Grimme-Preis. 2000 erfolgte die Berufung auf eine Honorarprofessur an der Universität Bremen. Von 2002 bis 2009 war Schoeller Generalsekretär des PEN-Zentrums Deutschland. Schoeller schrieb Bücher u. a. über Theodor W. Adorno und Michail Bulgakow und war der Herausgeber des Gesamtwerkes von Oskar Maria Graf. Schoeller verfasste zahlreiche Drehbücher zu Literaturverfilmungen sowie Hörspiele.
1990 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Seit 1995 war er Moderator und Berater beim Erlanger Poetenfest[3] sowie langjähriger Vorstandsvorsitzender der Römerberggespräche in Frankfurt am Main.
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2001
THEMATEILNEHMER: Daniel Cohn-Bendit, Ernst-Otto Czempiel, Dan Diner, Assia Djebar, Peter Gorsen, Arno Gruen, Bruce Hoffmann, Harald Müller, Peter Scholl-Latour, Udo Steinbach, Wolfgang Sofsky, Bassam Tibi – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
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