György Dalos [ɟørɟ ˈdɒloʃ] (* 23. September 1943 in Budapest) ist ein ungarischer Schriftsteller und Historiker. Die Kindheit verbrachte György Dalos bei seiner Großmutter, da sein Vater 1945 an den Folgen des Arbeitslagers starb, in das man ihn wegen der jüdischen Herkunft der Familie verbracht hatte. Von 1962 bis 1967 studierte Dalos Geschichte an der Lomonossow-Universität Moskau und arbeitete anschließend als Museologe in Budapest. 1964 erschien sein erster Gedichtband. Ebenfalls im Jahr 1964 reiste er mit einem zehntägigen Touristenvisum nach Wien,[1] seine erste Begegnung mit dem Westen. Dalos, der zufällig auf die Kundgebung aufmerksam geworden war, beeindruckte die ungezwungene Atmosphäre bei einer Demonstration zugunsten des ihm noch unbekannten sozialistischen Politikers Franz Olah am 18. September 1964.
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2000
THEMATEILNEHMER: Nicholas Boyle, Luciana Castellina, György Dalos, Klaus von Dohnanyi, Joachim Gauck, Anne-Marie Le Gloannec, Pascale Hugues, Jewgenij Jewtuschenko, Jürgen Kocka, Salomon Korn, Peter Merseburger, Adam Michnik, Hans Mommsen, Herta Müller, Oskar Negt, Rachel Salamander, Karl Schlögel, Hagen Schulze, Richard Swartz, Hans-Ulrich Wehler – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
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