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Martin Schulze-Wessel

Martin Schulze Wessel ist seit dem Sommersemester 2003 Professor für Geschichte Osteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2009 bis 2011 hatte er eine Forschungsprofessur im Rahmen von LMU exzellent inne. Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD). Seit 2012 ist er Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. 2021-2022 ist er Fellow am St Antony´s College der University of Oxford. Nach dem Studium der Neueren und Osteuropäischen Geschichte und Slavistik in München, Moskau und Berlin war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, Stipendiat des DAAD bei der Russischen Akademie der Wissenschaften Moskau, wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der MLU Halle-Wittenberg sowie Projektmitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig. Mit einer Dissertation über die Preußenrezeption in Russland vom 18. bis 20. Jahrhundert wurde er 1994 an der Freien Universität Berlin promoviert, er habilitierte über den römisch-katholischen und russisch-orthodoxen Klerus als Träger religiösen Wandels in den böhmischen Ländern bzw. (Sowjet-)Russland und arbeitete am Handbuch der Geschichte Russlands mit. Seine Forschungsfelder sind die Religionsgeschichte Ostmittel- und Osteuropas, die Geschichte der Imperien in Osteuropa, Historiographie und Geschichtsdenken in Russland, Geschichte Ostmitteleuropas, vor allem der tschechischen Geschichte seit 1848, Transnationale Beziehungen zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa.

VITA
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Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

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