Galsan Tschinag (mongolisch Чинагийн Галсан, ᠴᠢᠨᠠᠭᠠ ᠶᠢᠨ ᠭᠠᠯᠰᠠᠩ, Tschinagijn Galßan, eigentlich Irgit Schynykbai-oglu Dshurukuwaa, tuwinisch Иргит Шыныкай оглу Чурук-Уваа; * 26. Dezember 1943 im Bajan-Ölgii-Aimag, Mongolei) ist ein aus der Mongolei stammender deutschsprachiger Schriftsteller. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Er ist Angehöriger einer ethnischen Gruppe der turksprachigen Tuwiner bzw. der Cengel-Tuwiner im mongolischen Altai. Tschinag sieht sich selbst als Stammesoberhaupt, Schamane, religiöser Lehrer, Schauspieler und Ernährer der Altai-Tuwiner. Einige der in der Mongolei verstreut lebenden Mitglieder dieser Ethnie hatte er 1995 zu einer Karawane zusammen- und in seine Heimat, den mongolischen Altai, zurückgeführt. Bekannt wurde Tschinag in Deutschland als Schriftsteller und Autor zahlreicher belletristischer Texte über seine Herkunftsethnie.
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2002
THEMATEILNEHMER: Endre Bojtár, Alĕs Debeljak, Mircea Dinescu, Ivailo Ditchev, István Eörsi, Georgi Gospodinov, Jewgeni Grischkowez, Jíři Gruša, Tomas Kafka, Christine Landfried, Igor Lasić, Herfried Münkler, Karl Schlögel, Bashkim Shehu, Olga Tokarczuk, Galsan Tschinag – MODERATION: Matthias Arning, Michael Jeismann
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