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1968-2018: What is left?

Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs
SAMSTAG, 28. Apr 2018, 1018 Uhr Schauspiel Frankfurt am Main Moderation: HADIJA HARUNA-OELKER und ALF MENTZER FREIER ZUGANG

SAMSTAG

28. Apr 2018

10 Uhr – 18 Uhr

Schauspiel Frankfurt am Main
 
 
DAS THEMA

Die internationale Protestbewegung von 1968 hatte in Frankfurt einen lokalen westdeutschen Schwerpunkt. 50 Jahre später scheint die Revolte entweder Anlass idealisierender Nostalgie oder wütender Diffamierung. Zeit, zu fragen, was „68“ uns heute noch zu sagen hat.

Was lässt sich im Europa von 2018 aus den damaligen Protesten lernen? Was ist vom Aufbegehren und vom Aufbruch übriggeblieben, und was davon sollte politisch in die Zukunft weitergetragen werden? Brauchen wir eine Renaissance des Politischen? Gegen welche gesellschaftlichen Verkrustungen muss heute revoltiert werden – und mit welcher moralischen Legitimation?

Die Römerberggespräche nehmen das historische Jubiläum zum Anlass einer aktuellen und persönlichen Selbstvergewisserung: Welche Veränderungen brauchen wir heute, und inwieweit helfen oder blockieren uns dabei die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968?

 

DIE VERANSTALTUNG IN DER PRESSE

FAZ vom 30. April 2018
Christian Geyer über die Intervention der Römerberggespräche

FAS vom 29. April 2018
Hans Riebsamen über die Intervention der Römerberggespräche

FAZ/RMZ vom 29. April 2018
Hans Riebsamen über die Intervention der Römerberggespräche

TAZ vom 30. April 2018
Nassehi, Kraushaar, von Hodenberg, bei den Römerberggespräche zu den 68ern

FR vom 30. April 2018
Von Träumen und Trümmern

DIE RÖMERBERGGESPRÄCHE IM RADIO
hr2 am 03. Juni 2018, 12.04 Uhr
hr2-kultur sendet einen Zusammenschnitt aller Vorträge
und Beiträge im Rahmen der Kulturszene Hessen

 

PROGRAMM
10:00 Begrüssung


10:15 Armin Nassehi
Reflexion und Moralisierung als Pose – was von 1968 geblieben ist

11:15 Priska Daphi
Wie sieht heutige Protestkultur aus?

12:15 Ulrich Herbert
Reform und Revolte – 1968 in diachroner und transnationaler Perspektive

13:00 MITTAGSPAUSE


14:15 Wolfgang Kraushaar
Vom Nutzen und Nachteil der 68er-Geschichte für linke Politik

15:30 Christina von Hodenberg und Gisela Notz im Gespräch
Wie emanzipatorisch war 1968?

17:00 Martin Saar
Was hieß (und was heißt) „Demokratisierung der Demokratie“?

18:00 ENDE


Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

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