Erich Fried (* 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden, Deutschland) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist, der ab 1938 in London im Exil lebte. Fried ist ein Hauptvertreter der politischen Lyrik deutscher Sprache im Nachkriegsdeutschland. Er übersetzte Werke von T. S. Eliot, Dylan Thomas, Graham Greene, Sylvia Plath, John Synge und anderen und übertrug nach Ludwig Tieck wieder William Shakespeare in lebendiger Sprache ins Deutsche. Er schrieb auch einen Roman und Kurzprosa. Mit Elias Canetti, Franz Baermann-Steiner, H. G. Adler, Grete Fischer, Gabriele Tergit und Wilhelm Unger zählte er zum Kreis deutschsprachiger Exilautoren in London und war mit der Übersetzerin Carla Wartenberg befreundet.
Er beteiligte sich am politischen Diskurs seiner Zeit, hielt Vorträge, nahm an Demonstrationen teil und war mit Rudi Dutschke und Gretchen Dutschke-Klotz befreundet, die wie Hans Magnus Enzensberger, Fritz Teufel und andere Vertreter der Außerparlamentarischen Opposition seine Gäste in London waren. Mit seinen 1979 veröffentlichten Liebesgedichten fand er ein breiteres Publikum.
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1987
THEMATEILNEHMER: Christina von Braun, Stanley Diamond, Matthias Döpfner, Iring Fetscher, Erich Fried, Erika Fririch, Anke Fuchs, Marianna Gruber, Wolfgang Harder, Ernest Jouhy, Renate Köcher, Marianne Langen, Ursula Lehr, Gerhard Mauz, Manfred Meier-Preschany, Armand Mergen, Harald Naumann, Paul Parin, Manfred Meier-Preschany, Leopold Rosenmayr, Rita Süssmuth, Georg Stefan Troller, Esther Weikel-Poller – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
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