Helmut Böhme (* 30. April 1936 in Tübingen; † 29. Dezember 2012 in Darmstadt) war ein deutscher Historiker. Er war von 1971 bis 1995 Präsident der Technischen Universität Darmstadt. Helmut Böhme studierte ab 1955 Geschichte, Germanistik und Anglistik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen und der Universität Hamburg. Seit 1955 war er Mitglied der Verbindung Normannia Tübingen. 1962 wurde er an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über das Verhältnis von Wirtschaft und Staat promoviert. 1959 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte bei Fritz Fischer in Hamburg, 1964 wurde er Forschungsassistent und Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ein Jahr nach seiner Habilitation in Hamburg erhielt er 1969 einen Ruf auf die Professur für Neuere Geschichte an die TH Darmstadt. Er lehrte am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, hatte aber auch seit 1995 eine Professur für Architekturgeschichte der Fachgruppe Stadt, Entwerfen, Städtebau und Siedlungswesen I am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt inne.2004 wurde er emeritiert.
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1999
THEMATEILNEHMER: Eduard Beaucamp, Ernst Otto Czempiel, Arthur Fischer, Peter Gorsen, Daniil Granin, Mikael Hard, Agnes Heller, Stéphane Hessel, Roland Koch, Jürgen Kocka, Ekkehart Krippendorff, Vittorio Magnago Lapugnani, Olga Mannheimer, Claus Noé, Jan Philipp Reemtsma, Petra Roth, Rüdiger Safranski, Thomas Sieverts, Antje Vollmer, Hans Zender / MODERATION: Helmut Böhme und Wilfried E. Schoeller
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