Referent_Innen

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Gabor Demszky

ist Jurist und Soziologe. Er wurde 1952 in Budapest geboren. 1979 gab er seine Unterschrift für die Solidaritätserklärung der Charta 77. Wegen seiner politischen Tätigkeit verlor er seine Arbeit, darüber hinaus wurde ihm sein Reise- und Publikationsrecht entzogen. 1981 gründete und leitete er mit László Rajk den Unabhängigen Verlag AB. 1983 wurde er für „Gewalt gegen Staatsbehörden“ für sechs Monate verurteilt, wobei ihm drei Jahre bedingter Straferlass gewährt wurde. 1988 war er Mitgründer des Netzes für freie Initiativen, später der politischen Partei „Bund der freien Demokraten“ (SZDSZ). An der konstituierenden Sitzung des Stadtparlamentes der Hauptstadt Budapest am 31. Oktober 1990 wurde er zum Oberbürgermeister von Budapest gewählt und danach vier Mal wiedergewählt. Für seine Arbeit wurden ihm zahlreiche Preise verliehen.
Werke: Szamizdat (red. 1990), Untergrundlinien (Coautor 2000), Die Rückeroberung der Freihet (2001), Das Budapest Modell (Coautor 2003), Das Paradies im Osten (2008).

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Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

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