Referent_Innen

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Armin Nassehi

Armin Nassehi, geb. 1960, ist seit 1998 Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeit ist von zweierlei geprägt: zum einen davon, die Komplexität der modernen Gesellschaft angemessen zu beschreiben, zum anderen Übersetzungsleistungen in politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenhängen zu leisten, um innovative Lösungen zu ermöglichen. Er hat zahlreiche Publikationen innerhalb dieser Forschungsgebiete vorgelegt, darunter mehr als 20 Bücher. Außerhalb des Hochschulbereichs ist Prof. Nassehi vielfältig in Vortrags- und Beratungskontexte eingebunden sowie publizistisch tätig. Seit 2012 ist er Herausgeber der Kulturzeitschrift „Kursbuch“. In seiner Freizeit ist er ein leidenschaftlicher Sänger (Bass).

VITA

    • 2018


      THEMA
      Die internationale Protestbewegung von 1968 hatte in Frankfurt einen lokalen westdeutschen Schwerpunkt. 50 Jahre später scheint die Revolte entweder Anlass idealisierender Nostalgie oder wütender Diffamierung. Zeit, zu fragen, was „68“ uns heute noch zu sagen hat. Was lässt sich im Europa von 2018 aus den damaligen Protesten lernen? Was ist vom Aufbegehren und vom Aufbruch übriggeblieben, und was davon sollte politisch in die Zukunft weitergetragen werden? Brauchen wir eine Renaissance des Politischen? Gegen welche gesellschaftlichen Verkrustungen muss heute revoltiert werden – und mit welcher moralischen Legitimation? Die Römerberggespräche nehmen das historische Jubiläum zum Anlass einer aktuellen und persönlichen Selbstvergewisserung: Welche Veränderungen brauchen wir heute, und inwieweit helfen oder blockieren uns dabei die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968?
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