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Ingo Schulze

Schulze, Sohn eines Physikers und einer Ärztin, wuchs nach der Scheidung der Eltern bei seiner Mutter auf. Nach seinem Abitur, das er 1981 an der Dresdner Kreuzschule ablegte, absolvierte er den Grundwehrdienst in der NVA; bis 1988 studierte er Klassische Philologie und Germanistik an der Universität Jena[1]. Anschließend war Schulze für zwei Jahre als Dramaturg am Landestheater Altenburg, das er verließ, um als Journalist zu arbeiten: 1990 war er Mitbegründer der „unabhängigen Zeitung“ Altenburger Wochenblatt, die bis Herbst 1991 erschien, sowie eines Offertenblatts namens Anzeiger; beide wurden im Altenburger Verlag publiziert, dessen Geschäfte Schulze bis Ende 1992 leitete. Anfang 1993 ging er im Auftrag eines Geschäftsmannes nach Russland, wo er in Sankt Petersburg die Annoncenzeitung Привет Петербург (Privet Petersburg) lancierte. Seit Mitte der 1990er-Jahre lebt Schulze als freier Schriftsteller in Berlin. Seine Ex-Frau und er haben zwei Töchter. In zweiter Ehe ist Schulze mit der Literaturwissenschaftlerin Jutta Müller-Tamm verheiratet.

Seit 2006 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin und seit 2007 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Außerdem ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste sowie des PEN-Zentrums Deutschland.

Im Herbst 2019 kuratiert Ingo Schulze das forum:autoren auf dem Literaturfest München. Sein Motto lautet „Einübungen ins Paradies. Fragen an die Welt nach 1989“.

VITA
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Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

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