Karl-Otto Apel (* 15. März 1922 in Düsseldorf; † 15. Mai 2017 in Niedernhausen) war ein deutscher Philosoph. Er war ein Vertreter der Diskursethik sowie einer sprachpragmatischen, intersubjektiven Transzendentalphilosophie oder Transzendentalpragmatik. Apel strebte eine „Transformation der Philosophie“ an. Der Ausgang vom Subjekt müsse zugunsten einer intersubjektiven Perspektive überwunden werden, ohne dass die von Immanuel Kant gewonnenen Einsichten in die unhintergehbaren Konstitutionsbedingungen der Objektivität verloren gehen. Wesentliche Intention von Apel war die Abwehr relativistischer Positionen, insbesondere in der Ethik. Zusammen mit seinem seit Studienzeiten befreundeten Kollegen Jürgen Habermas unternahm Apel den Versuch, die kantische Moraltheorie im Hinblick auf die Frage der Normenbegründung mit kommunikationstheoretischen Mitteln neu zu formulieren.
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1994
THEMAREFERENTEN: Karl Otto Apel, Lothar Brock, Christine Hohmann-Dennhardt, Dan Diner, Heiner Geißler, Ute Gerhard, Zafer Senocak, Bassam Tibi, Jan-Jürgen Vogeler / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Franco Biondi, Micha Brumlik, Daniel Cohn-Bendit, Helmut Dubiel, Marianne Gruber, Luc Jochimsen, Cherifa Magdi, Beat Rössler, Valentin Senger – MODERATION: Helmut Böhme, Wilfried F. Schoeller
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