Stéphane Frédéric Hessel (* 20. Oktober 1917 als Stefan Friedrich Kaspar Hessel in Berlin; † 27. Februar 2013 in Paris) war ein französischer Diplomat, Lyriker, Essayist und politischer Aktivist. Er ist der Sohn des Autors Franz Hessel, kämpfte für die Résistance und überlebte das KZ Buchenwald, weil er im Lager den Namen eines ermordeten Mitgefangenen annahm. Nach seiner KZ-Haft trat Hessel 1945 in den diplomatischen Dienst des französischen Außenministeriums ein. Seine diplomatische Laufbahn begann als Büroleiter des UN-Vize-Generalsekretärs Henri Laugier, der zu jener Zeit mit dem Entwurf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN befasst war. Es folgten bis 1982 weitere Stationen bei den Vereinten Nationen, aber auch auf anderen Posten und teilweise im Ausland. Danach wurde er in die Haute Autorité de la communication audiovisuelle (Regulierungsbehörde für Funk und Fernsehen) und danach in eine Arbeitsgruppe zur Ausländerintegration berufen. Im Ruhestand setzte er sich weiterhin für Frieden und Menschenrechte ein.
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1999
THEMATEILNEHMER: Eduard Beaucamp, Ernst Otto Czempiel, Arthur Fischer, Peter Gorsen, Daniil Granin, Mikael Hard, Agnes Heller, Stéphane Hessel, Roland Koch, Jürgen Kocka, Ekkehart Krippendorff, Vittorio Magnago Lapugnani, Olga Mannheimer, Claus Noé, Jan Philipp Reemtsma, Petra Roth, Rüdiger Safranski, Thomas Sieverts, Antje Vollmer, Hans Zender / MODERATION: Helmut Böhme und Wilfried E. Schoeller
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