Jahrgang 1974, lehrt seit 2012 Islamwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin und Heisenbergstipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die neuere religiöse Ideengeschichte der islamischen Welt mit Schwerpunkten auf Ägypten und Indonesien. In den vergangenen Jahren hat sie vor allem zu muslimischer Koranexegese und Koranübersetzungen geforscht. Buchveröffentlichungen u.a. „Neue Religionsgemeinschaften in Ägypten“ (2003), „Sunnitischer Tafsīr in der modernen islamischen Welt“ (2011) und „Geschichte Ägyptens von der Spätantike bis zur Gegenwart“ (2014). 2015 erscheint ein von ihr herausgegebener Sonderband des „Journal of Qur’anic Studies“ zum Thema „Muslimische Koranübersetzungen im Zeitalter des Nationalstaats“.
-
-
2015
THEMA"Der Islam gehört zu Deutschland" – dieser Satz, der mittlerweile zum Repertoire aller Parteien links der CSU gehört, ist weniger die Beschreibung eines Zustands als die Markierung einer Herausforderung: Ist der Islam mit hergebrachten Vorstellungen einer „Bürgergesellschaft“ vereinbar – oder ist schon die Frage falsch gestellt? Fordert der Islam das tradierte Selbstverständnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft heraus? Muss dieses Selbstverständnis angesichts der Zunahme von Migration neu gefasst werden? Die Römerberggespräche möchten nach Erfahrungen, Chancen und Risiken fragen und auch die Ängste auf beiden Seiten erkunden. Teilnehmer: Friedrich Wilhelm Graf, Eren Güvercin, Johanna Pink, Gudrun Krämer, Khola Maryam Hübsch, Thomas Mücke, Samuel Schirmbeck, Lamya Kaddor – Moderation: Alf Mentzer
-