Referent_Innen

REFERENT_IN

Ernst Ulrich Scheffler

Jahrgang 1944, lebt in Frankfurt am Main. Architekturstudium an der Technischen Hochschule Karlsruhe und an der Architectural Association School of Architecture, London. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Mitarbeit in verschiedenen Büros. 1985 – 1991 Professur an der Fachhochschule Detmold. 1985 Gründungsmitglied von Scheffler + Warschauer Architekten, ab 2001 Scheffler + Partner Architekten BDA. 1991 Professur an der Fachhochschule Wiesbaden. Seit 2016 Partner von Menges Scheffler Architekten.
Wichtige Bauten: Liebieghaus, Museum alter Plastik, Frankfurt am Main; Deutsche Schule Budapest; Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Frankfurt am Main; Stadttheater Aschaffenburg; Sanierung Karmeliterkloster, Frankfurt am Main. Zahlreiche Wettbewerbe, Wohnungsbau.
Ausstellungen: Zeichnen auf DIN A 4 in Frankfurt am Main und Kassel.

 

VITA

    • 2017


      THEMA
      Mitten in der Innenstadt, gegenüber verspiegelten Bankenfassaden, stehen Frankfurts Städtische Bühnen. Mehr als 50 Jahre waren sie Schauplatz zahlloser Inszenierungen und erlebten denkwürdige Auseinandersetzungen. Nun ist das Bauwerk, die „Theaterdoppelanlage“ am Ende, der Betrieb nur noch befristet geduldet: den Städtischen Bühnen läuft die Zeit davon. Wie soll es mit ihnen weitergehen? Neubau oder Sanierung? Von dem Tag an, an dem die möglichen Kosten bekannt wurden, sind die Debatten leidenschaftlich und kontrovers geführt worden. Zugleich wurde nicht nur die Frage nach dem Standort am Willy-Brandt-Platz gestellt, sondern auch nach der gesellschaftlichen Position des Theaters. Welche Aufgaben sollen Schauspiel und Oper in Zukunft haben? Hat sich das Theater als „moralische Anstalt“ überlebt? Welcher Aufwand lässt sich überhaupt rechtfertigen, wenn die klamme öffentliche Hand dafür finanziell einstehen muss? Sind uns Schauspiel und Oper jeden Aufwand wert, oder müssen wir Theater heute und in Zukunft ganz anders denken?
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