Thomas Hauschild (* 16. Oktober 1955 in Berlin) ist ein deutscher Ethnologe und Hochschullehrer. Hauschild studierte von 1973 bis 1979 Völkerkunde, Volkskunde und Religionswissenschaft an der Universität Hamburg, wo er 1979 mit einer Dissertation über den Bösen Blick promoviert wurde. Im gleichen Jahr kuratierte er mit Heidi Staschen und Regina Troschke im Hamburger Museum für Völkerkunde die Ausstellung Hexen,[2] die in drei Versionen 15 Jahre lang wanderte und über eine Million Besucher hatte. Zwischen 1980 und 1982 war Hauschild Mitarbeiter des Völkerkundemuseums in Berlin-Dahlem. Von 1982 bis 1984 führte er als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung eine stationäre ethnologische Feldforschung zum Thema Religion und Politik in der süditalienischen Provinz Basilicata durch.
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2008
THEMATEILNEHMER: Thomas Hauschild, Klaus Herding, Klaus Mathiak, Christian Pfeiffer, Andreas Rosenfelder, Ferdinand Sutterlüty – MODERATION: Alf Mentzer
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