geboren 1941, ist Filmemacher und Autor (u.a. „Hinter den Schleiern von Algier“, 1996, Hoffmann und Campe).
Von 1991 bis 2001, während der zehn Bürgerkriegsjahre in Algerien, war er ARD-Korrespondent in Nordafrika mit Sitz in Algier und Rabat. Nach seiner Rückkehr bereiste er weiterhin den Maghreb und drehte zahlreiche Beiträge zum Thema Islam und Islamismus, griff aber auch die deutsche Islamdebatte in mehreren Filmen auf.
Jüngste Veröffentlichung: „Die Linke im Muff von tausend Jahren“, FAZ 19.01.15. Der Artikel wendet sich gegen die Trennung zwischen Islam und Islamismus.
Derzeit arbeitet er an einem neuen Buch mit dem Titel „Der arabische Freund“.
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2015
THEMA"Der Islam gehört zu Deutschland" – dieser Satz, der mittlerweile zum Repertoire aller Parteien links der CSU gehört, ist weniger die Beschreibung eines Zustands als die Markierung einer Herausforderung: Ist der Islam mit hergebrachten Vorstellungen einer „Bürgergesellschaft“ vereinbar – oder ist schon die Frage falsch gestellt? Fordert der Islam das tradierte Selbstverständnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft heraus? Muss dieses Selbstverständnis angesichts der Zunahme von Migration neu gefasst werden? Die Römerberggespräche möchten nach Erfahrungen, Chancen und Risiken fragen und auch die Ängste auf beiden Seiten erkunden. Teilnehmer: Friedrich Wilhelm Graf, Eren Güvercin, Johanna Pink, Gudrun Krämer, Khola Maryam Hübsch, Thomas Mücke, Samuel Schirmbeck, Lamya Kaddor – Moderation: Alf Mentzer
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