Ramona Rischke ist eine empirische Migrations- und Armutsforscherin. Sie promovierte im Bereich der Entwicklungsökonomie und ist seit Juli 2020 Co-Leiterin der Abteilung Migration am DeZIM. Von 2011 bis 2017 forschte sie an der Georg-August-Universität Göttingen am Lehrstuhl für Entwicklungsökonomik von Prof. Stephan Klasen. Dabei forschte sie vor allem zu den Themen multi-dimensionaler Armut, Ungleichheit und Wohlfahrt in Entwicklungs- und Transformationsländern und entwickelte eine Expertise in der rigorosen Evaluierung von Politikmaßnahmen. Im Anschluss daran fokussierte sie sich auf den Themenkomplex Migration und Flucht. Bevor sie im Jahr 2018 an das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) wechselte, war sie unter anderem an einem Projekt zu den Auswirkungen der „Europäischen Flüchtlingskrise“ auf Hasskriminalität in Deutschland der Universität Princeton beteiligt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit am BIM war sie Nachwuchsgruppenleiterin für die Verbundprojekte „ExiTT“ und dem Nachfolgeprojekt „TRANSMIT“ der DeZIM-Forschungsgemeinschaft. Diese Projekte widmen sich der Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Migrations- und Integrationsprozessen in Herkunfts-, Transit- und Zielregionen von Migration. Ramona Rischke ist u.a. Mitglied des Netzwerks Fluchtforschung sowie der Development Economics Research Group, Göttingen.
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2022
THEMADie Energiekosten steigen, die Inflation wächst, Betriebe gehen insolvent und Arbeitsplätze verloren. Auch hierzulande werden die ökonomischen Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine immer spürbarer. Wieviel Wohlstandsverlust kann unsere Gesellschaft ertragen, bis ihr innerer Friede in Mitleidenschaft gezogen wird – und was bleibt dann noch von der Solidarität mit Kiew? Das dürfte nicht nur Wladimir Putin strategisch interessieren. Das müssen sich auch die europäischen Regierungen fragen, wenn ihre Sanktionen innenpolitisch ein Preisschild bekommen.
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