Rachel Salamander (* 30. Januar 1949 in Deggendorf) ist eine deutsche Literaturwissenschaftlerin, Buchhandels-Unternehmerin und Journalistin. Rachel Salamander wurde als zweites Kind von Samuel Salamander und seiner Ehefrau Riva Salamander in einem Displaced Persons Camp für Überlebende des Holocausts in Deggendorf geboren. Die Eltern von Rachel Salamander hatten den Holocaust überlebt und wollten nach Israel auswandern. Die Einreise nach Israel wurde der Familie aufgrund einer Krankheit der Mutter nicht gestattet. Die Mutter starb 1953 in München in einem Krankenhaus. Die Familie, in der Jiddisch gesprochen wurde, lebte bis zu dessen Auflösung im Jahre 1956 im DP-Lager Föhrenwald, danach in München. Rachels Bruder Beno wurde Arzt in München.[1] Nachdem Rachel kurzzeitig Medizin studiert hatte, wechselte sie zum Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Universität München. Schon bald beschäftigte sich Salamander mit deutsch-jüdischer Literatur und Geschichte. Sie wurde 1980 in München in der Mediävistik mit der Dissertation Zeitliche Mehrdimensionalität als Grundbedingung des Sinnverstehens promoviert.
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2000
THEMATEILNEHMER: Nicholas Boyle, Luciana Castellina, György Dalos, Klaus von Dohnanyi, Joachim Gauck, Anne-Marie Le Gloannec, Pascale Hugues, Jewgenij Jewtuschenko, Jürgen Kocka, Salomon Korn, Peter Merseburger, Adam Michnik, Hans Mommsen, Herta Müller, Oskar Negt, Rachel Salamander, Karl Schlögel, Hagen Schulze, Richard Swartz, Hans-Ulrich Wehler – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
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