Jahrgang 1980, geboren in Frankfurt am Main. Journalistin und Autorin, hält Fach- und Publikumsvorträge zum Islam. Studium der Publizistik, Psychologie und Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Schreibt u.a. für: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Die Welt, Die ZEIT, Cicero. Themenschwerpunkte: Reform-Islam, Scharia und Säkularismus im Islam, Geschlechterverhältnisse im Islam. War von 2001-2006 und 2009-2011 bundesweite Beauftragte für den interreligiösen Dialog der Lajna Imaillah (Frauenorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR) in Deutschland.
Ihr neues Buch heißt: „Unter dem Schleier die Freiheit – Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann“, Patmos, 2014.
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2015
THEMA"Der Islam gehört zu Deutschland" – dieser Satz, der mittlerweile zum Repertoire aller Parteien links der CSU gehört, ist weniger die Beschreibung eines Zustands als die Markierung einer Herausforderung: Ist der Islam mit hergebrachten Vorstellungen einer „Bürgergesellschaft“ vereinbar – oder ist schon die Frage falsch gestellt? Fordert der Islam das tradierte Selbstverständnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft heraus? Muss dieses Selbstverständnis angesichts der Zunahme von Migration neu gefasst werden? Die Römerberggespräche möchten nach Erfahrungen, Chancen und Risiken fragen und auch die Ängste auf beiden Seiten erkunden. Teilnehmer: Friedrich Wilhelm Graf, Eren Güvercin, Johanna Pink, Gudrun Krämer, Khola Maryam Hübsch, Thomas Mücke, Samuel Schirmbeck, Lamya Kaddor – Moderation: Alf Mentzer
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