István Eörsi [ˈiʃtvaːn ˈørʃi] (* 16. Juni 1931 in Budapest; † 13. Oktober 2005 ebenda) war ein ungarischer Lyriker, Dramatiker, Prosaautor, Übersetzer und politischer Essayist. Eörsi entstammt einer jüdischen Intellektuellenfamilie, die den Holocaust überlebte. Er studierte Anglistik und Germanistik in Budapest und arbeitete dann als AHS-Lehrer an einem Budapester Gymnasium. In seinen jungen Jahren schrieb er für eine Jugendzeitung der Kommunistischen Partei, er galt damals als überzeugter Marxist und verfasste sogar ein Gedicht zum Tod von Stalin. Später erklärte er sich zu den entschlossenen Gegnern der Diktatur.
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2002
THEMATEILNEHMER: Endre Bojtár, Alĕs Debeljak, Mircea Dinescu, Ivailo Ditchev, István Eörsi, Georgi Gospodinov, Jewgeni Grischkowez, Jíři Gruša, Tomas Kafka, Christine Landfried, Igor Lasić, Herfried Münkler, Karl Schlögel, Bashkim Shehu, Olga Tokarczuk, Galsan Tschinag – MODERATION: Matthias Arning, Michael Jeismann
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