Hans Platschek (* 12. März 1923 in Berlin; † 9. Februar 2000 in Hamburg) war ein deutscher Maler, Kunstkritiker und Schriftsteller. Hans Platschek war einer von zwei Söhnen des Kleiderfabrikanten Max Platscheck und der Bertha Rothholz. Seine Großeltern, der Statistiker Julius Rothholz und seine Frau Martha, und seine Tante Therese Unger mit Mann und Kind wurden Opfer des Holocaust. Hans Platschek gelang 1939 mit seiner Familie die Flucht nach Uruguay. Er nahm später ein Studium an der Kunsthochschule von Montevideo auf. Für das Massenblatt La Linea Maginot zeichnete er antifaschistische Karikaturen. 1948 hatte er eine erste Einzelausstellung in Montevideo. Von 1949 bis 1952 war Platschek Mitherausgeber der Kulturzeitschrift Clima und gehörte zu den Gründern eines Instituts für moderne Kunst. Er erhielt die Staatsbürgerschaft des Landes Uruguay.
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1974
THEMATEILNEHMER: Wolfgang Fritz Haug, Richard Hiepe, Hans Heinz Holz, Manfred de la Motte, Hans Platschek, Werner Schmalenbach, Harald Szeemann, Jürgen Weber – MODERATION: Erhard Denninger
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