Hans Heinz Holz (* 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main; † 11. Dezember 2011 in Sant’Abbondio[1]) war ein deutscher marxistischer Philosoph. Hans Heinz Holz war der Sohn des Ingenieurs Friedrich Holz und dessen Ehefrau Martha Holz, geborene Kreiss.[2] Im Alter von siebzehn Jahr kam er wegen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus mehrere Monate in Gestapohaft. Holz studierte von 1946 bis 1950[3] die Fächer Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik an den Universitäten Frankfurt und Mainz.[4] Der Versuch, an der Universität Mainz bei Otto Friedrich Bollnow mit der Dissertation Die Selbstinterpretation des Seins promoviert zu werden, scheiterte im Jahr 1954: Bollnows Nachfolger Gottfried Martin ließ Holz wegen ungenügender wissenschaftlicher Leistungen durchfallen.[5] Martin setzte sich auch in der Folgezeit mehrfach gegen Holz ein und beide wurden erbitterte politische Gegner.[6]
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1986
THEMAREFERENTEN: Walter Boehlich, Martin Broszat, Eva Demski, Ingeborg Drewitz, Stefan Heym, Hans Heinz Holz, Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Hans Mommsen, Wolfgang Mommsen, Jorge Semprún, Michael Stürmer, George Tabori / GESPRÄCHSTEILNEHMER: Dieter Bartetzko, Hans Christoph Buch, Rudolf Burger, Helga Dierichs, Joschka Fischer, Lothar Gall, Marita Haibach, Erika Runge, Michael Schneider, Barbara Sichtermann, Spiros Simitis – MODERATION: Hansjürgen Rosenbauer, Wilfried F. Schoeller
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