Referent_Innen

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Egon Bahr

Geboren 1922 in Treffurt/Werra. Nach 1945 Journalist u. a. als Chefkorrespondent und Chefredakteur beim RIAS Berlin. 1959 Presseattaché an der Deutschen Botschaft in Ghana. 1960 Senatssprecher und Chef des Presse- und Informationsamtes in Berlin. 1966 Sonder-botschafter und Leiter des Planungsstabes im Auswärtigen Amt. 1969 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, verhandelte den Moskauer Vertrag (1970/71) und das Vier-Mächte-Abkommen für Berlin sowie den Grundlagenvertrag mit der DDR (1972). 1972 Bundesminister für besondere Aufgaben. 1972–1990 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1974–1976 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 1976–1981 Bundesgeschäftsführer der SPD. 1976–1991 Präsidiumsmitglied der SPD. 1980–1990 Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstungs- und Rüstungskontrolle des Deutschen Bundestages. 1984–1994 Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. 1989 Ernennung zum Professor. 1998 Mitbegründer (zus. mit Günter Grass u. Peter Brandt) des Willy-Brandt-Kreises. / PUBLIKATIONEN u. a.: Sicherheit für und vor Deutschland: Vom Wandel durch Annäherung (1991). Zu meiner Zeit (1996). Deutsche Interessen: Streitschrift zu Macht, Sicherheit und Außennpolitik (1998). Zur Lage der Nation: Leitgedanken für eine Politik der Berliner Republik (2001). Der deutsche Weg (2003).

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