Ernst-Otto Czempiel (* 22. Mai 1927 in Berlin; † 11. Februar 2017 ebenda) war ein deutscher Politikwissenschaftler im Bereich der Friedensforschung. Er wurde als Sohn des Rektors Franz Nikolaus Czempiel und dessen Ehefrau Frau Anna Margarethe „Anny“ Czempiel, geborene Rüther, in Berlin geboren. Czempiels Familie väterlicherseits stammte aus Dorotheendorf in Schlesien; seine Mutter stammte aus Bruchhausen bei Brilon im Sauerland. Nach dem Abitur am Schiller-Gymnasium in Berlin-Lichterfelde im Herbst 1944 war er zunächst als Schulhelfer tätig, studierte 1947/1948 Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und vom Sommersemester 1948 bis 1953 Neuere Geschichte, Anglistik und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1956 wurde er dort bei Leo Just mit einer Arbeit über Deutschland und die Dreyfus-Affäre zum Dr. phil. promoviert.
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2001
THEMATEILNEHMER: Daniel Cohn-Bendit, Ernst-Otto Czempiel, Dan Diner, Assia Djebar, Peter Gorsen, Arno Gruen, Bruce Hoffmann, Harald Müller, Peter Scholl-Latour, Udo Steinbach, Wolfgang Sofsky, Bassam Tibi – MODERATION: Erhard Denninger, Wilfried F. Schoeller
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