#51
Nie wieder Frieden?
Der Ukraine-Krieg und die neue Welt-Unordnung
Samstag, 30. Apr. 2022 , 10 Uhr – 17 Uhr
Schauspiel Frankfurt am Main

Samstag

30. Apr. 2022

10 Uhr – 17 Uhr
Schauspiel Frankfurt am Main
DAS THEMA

Der 24. Februar 2022 bedeutet für Europa ein böses Erwachen. Bisherige außenpolitische Normen und diplomatische Regeln wurden durch den das Völkerrecht verhöhnenden russischen Überfall auf die territoriale Integrität eines freien Landes in ihren Grundfesten erschüttert, nicht zuletzt ein traditionell verankerter Pazifismus. Zahllose Menschen, aber auch bisherige Gewissheiten sind unter der Kriegsmaschinerie Putins begraben worden.

Der Angriff auf die Ukraine hat die Vorstellung einer auf Kooperation gegründeten globalen Ordnung erschüttert. Der Westen sieht sich über Nacht mit geostrategischen Ambitionen konfrontiert, bei denen Russland von Atommächten wie China und Indien Rückendeckung erhält.

Putins Krieg zielt nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf die Stabilität und den inneren Frieden westlicher Demokratien. Die offenen Gesellschaften werden beweisen müssen, dass sie der militärischen und geistigen Mobilmachung ihrer Feinde gewachsen sind. Die mit dem Fall der Mauer entstandene Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa scheint als Illusion entlarvt worden zu sein. Worauf werden wir uns in Zukunft überhaupt noch verlassen können? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?

Der 24. Februar 2022 bedeutet für Europa ein böses Erwachen. Bisherige außenpolitische Normen und diplomatische Regeln wurden durch den das Völkerrecht verhöhnenden russischen Überfall auf die territoriale Integrität eines freien Landes in ihren Grundfesten erschüttert, nicht zuletzt ein traditionell verankerter Pazifismus. Zahllose Menschen, aber auch bisherige Gewissheiten sind unter der Kriegsmaschinerie Putins begraben worden.

Der Angriff auf die Ukraine hat die Vorstellung einer auf Kooperation gegründeten globalen Ordnung erschüttert. Der Westen sieht sich über Nacht mit geostrategischen Ambitionen konfrontiert, bei denen Russland von Atommächten wie China und Indien Rückendeckung erhält.

Putins Krieg zielt nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf die Stabilität und den inneren Frieden westlicher Demokratien. Die offenen Gesellschaften werden beweisen müssen, dass sie der militärischen und geistigen Mobilmachung ihrer Feinde gewachsen sind. Die mit dem Fall der Mauer entstandene Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa scheint als Illusion entlarvt worden zu sein. Worauf werden wir uns in Zukunft überhaupt noch verlassen können? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?

PROGRAMM

10:00 – BEGRÜSSUNG
Begrüßung Angela Dorn, Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main


10:15 – Karl Schlögel
Die Ordnung im Kopf und die Unordnung der Welt
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11:00 – Alice Bota – Jurko Prochasko
(K)ein neuer Krieg – Osteuropäische Perspektiven
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12:00 – Viktor Jerofejew
Putin and Europe
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13:00 – MITTAGSPAUSE

14:00 – Charlotte Klonk
Wieder “Nie Wieder” – Bilder des Krieges
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14:45 – Stefan Kadelbach – Adam Tooze
Verbrechen und Strafe: Wie sanktioniert die Weltgemeinschaft Putins Aggression?
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15:30 – Jannis Panagiotidis
Flucht aus der Ukraine, postsowjetische Migration und die Zukunft der Migrationsgesellschaft
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16:15 – Nicole Deitelhoff
Zurück auf Null? Der Ukrainekrieg und seine Folgen
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17:00 – ENDE